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Pressetext zur Aufführung / Mai 2006
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PYGMALION
Komödie von George Bernard Shaw
Unter dem Titel „My Fair Lady“ wurde das Stück als Musical und dessen Verfilmung mit Rex Harrison und Audrey Hepburn
ein Welterfolg.
„Henry Higgins, Professor für Phonetik und leidenschaftlicher Dialektforscher, wettet mit Oberst Pickering, einem befreundeten
Fachkollegen, dass er innerhalb von wenigen Monaten Eliza Doolittle, ein einfaches Blumenmädchen, sprachlich so erziehen könne,
dass sie für eine Herzogin gehalten werde. Tatsächlich macht das Mädchen im Laufe der Handlung eine rasante sprachliche -
und damit auch kulturelle – Entwicklung durch; sie erweist sich als ebenso begabt wie selbstbewusst, aus einer schmuddeligen
Gossengöre wird eine hinreißende junge Dame. Eliza absolviert ihren Auftritt als Herzogin ohne jeden Fehler, Higgins gewinnt
die Wette und steht plötzlich vor der Frage: Wie soll es nun weitergehen?“
Das Schauspiel basiert auf der Geschichte des römischen Dichters Ovid von dem Bildhauer Pygmalion, der sich in eine von
ihm geschaffene Statue so sehr verliebt, dass er die Göttin Aphrodite anfleht, ihr Leben einzuhauchen.
George Bernard Shaw behandelt in seinem Stück auf amüsante Weise ein ernsthaftes Thema: welche Konsequenzen hat es,
wenn ein jemand in selbstherrlicher Weise einen anderen Menschen nach seinen Vorstellungen formt und „umerzieht“?
Fotos vom Stück
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